Pokervarianten

Texas Hold'em

Hier handelt es sich um eines der schnellsten und beliebtesten Spiele auf dem Pokertisch. Ziel des Spieles ist es, mit der besten Hand den Pott zu gewinnen, oder durch "Bluffen" die anderen Spieler zum Aussteigen zu bewegen. Das Spiel geht über 4 Setzrunden und kann von 2 bis 10 Spielern gespielt werden.

Omaha

Ähnlich wie bei "Hold'em" geht es auch bei "Omaha" darum, die beste Kartenkombination aus den eigenen "Hole Cards" und aus den "Gemeinschaftskarten" zu bilden und den Pott zu gewinnen. Das Spiel geht über 4 Setzrunden und kann von 2 bis 10 Spielern gesoielt werden. Bei "Omaha" startet jeder Spieler allerdings nicht mit 2, sondern mit 4 "Hole Cards", wodurch stärkere Kartenkombinationen als in "Hold'em-Poker" zustande kommen.

Omaha Hi/Low

Bei dieser beliebten Variante des "Omaha-Pokerspiels" teilen sich die höchste und die niedrigste Hand den Gewinn. Um sich für eine "Low Hand" zu qualifizieren, brauchen Sie eine Acht oder eine niedrigere Karte in Ihren "Hole-Cards". Außerdem dürfen die "Hole-Cards" kein Paar bilden. Es ist zulässig für die "High Hand" und für die "Low Hand" unterschiedliche Karten zu verwenden. Ein Spieler kann sowohl die höchste, als auch die niedrigste Kartenkombination bilden. Qualifiziert sich keine der gespielten Hände für die "Low Hand", gewinnt die höchste Hand den gesamten Pott. Wie im normalen "Omaha-Spiel" müssen Sie unbedingt 2 Karten aus Ihren "Hole Cards" und 3 "Gemeinschaftskarten" für eine Kartenkombination verwenden.

7 Card-Stud

Dieses Spiel für 2 bis 8 Spieler erfordert Können und Geduld. Es gibt 45 Setzrunden, nach der dritten Setzrunde wird der Grundeinsatz verdoppelt. Danach kommt es zu großen Potts. Die beste Kartenkombination gewinnt. Anders als bei den zuvor beschriebenen Varianten gibt es hier keine "Blinds". Stattdessen müssen alle Spieler einen "Ante" setzen, eine Art von "Vorauseinsatz". Der Betrag wird vom Betreiber festgelegt. Üblicherweise liegt es bei 50 % des Einsatzes.

5 Card-Stud

Bei dieser Pokervariante mit 4 Setzrunden ist es wichtig, die offenen Karten der Gegner genau zu beobachten. Wie beim "7 Card-Stud" legt zunächst jeder Spieler sein "Ante" ab. Danach erhält er 2 Karten, 1 verdeckt, 1 offen. Der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte eröffnet die Runde und muss einen Einsatz machen. In der zweiten Setzrunde bekommen die verbliebenen Spieler eine zweite offene Karte, in der dritten eine dritte u.s.w. Nach diesem Schema geht es weiter, bis jeder Spieler seine "Hole Card" und 4 offene Karten vor sich hat. Nach der letzten Setzrunde werden die "hole Cards" geöffnet, und die beste Kartenkombination gewinnt.

Draw Poker

Beim einfachen "Draw Poker" erhält jeder Spieler eine bestimmte Anzahl von Karten, die nur er sehen darf und die nur ihm gehören. Bei den meisten "Draw-" Varianten darf dann nur noch getauscht werden.